Krypto-Haltefrist nachweisen: so bleibt Ihr Gewinn steuerfrei
Die einjährige Haltefrist ist der vielleicht wertvollste Vorteil im deutschen Krypto-Steuerrecht: Wer länger als ein Jahr hält, verkauft steuerfrei. Der Haken — die Steuerfreiheit gilt nur, wenn Sie den Anschaffungszeitpunkt belegen können. So gelingt der Nachweis.
Warum der Nachweis oft scheitert
Um die Frist zu belegen, brauchen Sie für jede verkaufte Einheit den genauen Anschaffungszeitpunkt. Bei FIFO (First-In-First-Out) wird der älteste Bestand zuerst veräußert — die Reihenfolge muss also über die gesamte Historie stimmen. Genau hier reißen Lücken:
- Coins, die per Bridge auf eine andere Chain kamen, verlieren im Tool ihren ursprünglichen Anschaffungszeitpunkt.
- Transfers aus nicht importierten Wallets erscheinen als Neuzugang „heute" — die echte, oft steuerfreie Haltedauer geht verloren.
- Cost-Basis 0 € bedeutet meist auch: kein belegtes Anschaffungsdatum → im Zweifel keine Steuerfreiheit.
So weisen Sie die Haltefrist lückenlos nach
- Alle Wallets und Börsen erfassen, damit Transfers als eigene Überträge erkennbar sind und die Anschaffung erhalten bleibt.
- Bridges verketten: Abgang und Zugang über Chains hinweg demselben Bestand zuordnen.
- Anschaffungsdaten aus der Blockchain belegen: Die ursprüngliche Transaktion trägt den unveränderlichen Zeitstempel — der ideale Nachweis.
Bei der On-Chain-Rekonstruktion stellen wir genau diese Kette wieder her: Zu jedem verkauften Bestand den belegbaren Anschaffungszeitpunkt — damit Ihre steuerfreien Altbestände auch steuerfrei bleiben.
Sichern Sie Ihre steuerfreien Altbestände
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